alte Tiefdruckpresse für Radierungen
Tiefdruckpresse

Entstehung einer Carborundum-Radierung aus drei Druckplatten

Entwurf zu der Carborundum-Radierung "Ammonitgesicht 2"
Entwurf zur Carborundum-Radierung "Ammonitgesicht 2"

Der Entwurf auf dem Skizzenblock zeigt die bereits angefertigte Carborundum-Radierung für die "Frisur". Diese Druckplatte wurde aus Acrylspachtelmasse und Corundsand hergestellt. Dazu kommt nun genau nach der Skizze eine neue Platte mit dem Gesicht.

Die Druckplatte für die Ammonit-Frisur
Die Frisur in Form eines Ammonit

Die Druckplatte für die "Ammonit-Frisur" in Spachtelmasse auf Karton. Die Form wurde ausgeschnitten, damit sie genau auf das Gesicht passt. Auf der Platte ist noch kein Corundum-Sand aufgebracht.

Ausschnitt aus der Ammonit-Druckplatte
Spirale der Ammonit-Druckplatte

Auf diesem Ausschnitt aus der Ammonit-Druckplatte sieht man in der Mitte der Spirale einen alten Kronenkorken als Zentrum.

Druckplatte mit Corundumsand bearbeitet
Ammonit-Frisur mit Corunum-Sand

Die Druckplatte für die Ammonitfrisur ist jetzt mit Corundsand überarbeitet.

Detail der Carborundumplatte
Detail der Carborundumplatte

Hier kann man die Carborundum-Struktur gut sehen

Die fertige Druckplatte mit der Ammonitfrisur
Die fertige Ammonit-Frisur

Zu der ersten Struktur ist noch eine neue Struktur mit Reißlack hinzu gekommen. Auch diese wurde mit Corudum-Sand überarbeitet.

Detail aus der Carborundum-Druckplatte
Detail aus der Carborundum-Druckplatte

Vergrößerung der überarbeiteten Druckplatte.

Detailansicht der Carorundumplatte
Detailansicht der Carorundumplatte

Hier sieht man den Corundsand auf dem Reißlack.

Die drei Druckplatten und der Entwurf für das Gesicht
Die drei Druckplatten

Die drei Druckplatten liegen bereit. Die fertige Carborundum-Radierung mit der Ammonitfrisur wird auf das ausgeschnittene Alublech aufgeklebt. Dann wird das Gesicht darunter geklebt und ein Übergang modeliert.

die Druckplatte mit dem Gesicht ist aufgeklebt worden.
Das aufgeklebte Gesicht

Das Gesicht ist aufgeklebt und an den Rändern mit Reißlack bearbeitet worden.

Detailansicht der Druckplatte
Detailansicht der Carborundum-Druckplatte

Hier sieht man die weiße Kunststoffplatte, aus der das Gesicht mit dem Linolmesser heraus geschnitten wurde. Außerdem ist der Reißlack zu sehen, mit dem der Übergang angelegt wurde. Allerdings noch ohne Corundsand.

Die Druckplatte und der Abzug auf der Radierpresse
Die Druckplatte und der Abzug auf der Radierpresse

Die Druckplatte liegt auf der Radierpresse und der erste Abzug ist gedruckt.

Detail aus der fertigen Carborundum-Radierung
Detail aus der fertigen Carborundum-Radierung

Ein Detail aus der fertigen Carborundum-Radierung. Die Platte wurde mit mehreren Farben "a la poupee" eingefärbt.

Carborundum-Radierung "Ammonitgesicht 2". Der fertige Druck
Carborundum-Radierung "Ammonitgesicht 2"

Der fertige Druck auf schwerem Kupferdruckbütten.

Kommentare: 1 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Heidi Rosenboom (Samstag, 28 September 2013 12:47)

    Ich experimentiere seit einiger Zeit mit gesundheitsfreundlichen Drucktechniken, so auch die Collagraphie, in der ich z. Zt. erstmals einen Kurs in der VHS gebe. Das Ammonitgesicht finde ich sehr faszinierend. Die Darstellung der Technik mit den aufgebrachten Materialien ist sehr interessant und informativ. Ich werde meinen Kursteilnehmern Ihre Seite weiterempfehlen.
    Wir Drucker sind zu finden unter Druckwerkstatt Fulda.